Methodenvielfalt - babylonische Verwirrung oder Werkzeugskoffer für zeitgemäße Homöopathie
Systematik der Fallanalyse und Repertorisation in der homöopathischen Praxis mit Matthias Klünder und Josef Rau
Die Vielfalt an verschiedenen Schulen bzw. Ansätze in der klassischen Homöopathie ist groß und die Zahl der aufgelegten
Repertorien belegt dies. Welche Vorgehensweise kann wann angewandt werden? Die Antwort auf die Frage ist nicht nur für den
Praxisanfänger verwirrend. In über 20 Jahren intensiver Praxiserfahrung lernten Matthias Klünder und Josef Rau so ziemlich
alle neuzeitlichen Homöopathen und deren unterschiedlichen Methoden kennen, beschäftigten sich mit der Homöopathie der alten
Meister und kamen in ihren Praxen zu dem Ergebnis, dass keine Methode alleine bei allen Patienten angewandt werden kann.
Anhand eigener Kasuistiken werden sie im Seminar aufzeigen, welche Methoden sich in der Praxis aus ihrer Sicht als hilfreich
erwiesen haben. Von Hahnemann, Boger, Bönninghausen, Kent, Hering bis Vithoulkas, Sankaran und Vijayakar werden die Vorteile,
die Stärken, aber auch die Schwächen der einzelnen Methoden und Repertorien diskutiert.
Folgende Fragen werden im Seminar fallorientiert und praxisnah erörtert:
- Welche Repertoriumsstrategie findet wann Anwendung?
- Wo liegen die Stärken und Schwächen der jeweiligen Methoden bzw. Repertorien?
- Wie kann das Wissen um die Miasmen in der täglichen Praxis verwendet werden? Hierzu wird besonders auf die Symptomzuordnung von Dr. Vijayakar eingegangen.
- Gibt es so etwas wie Unterdrückung? Wie beurteile ich Fallverläufe?
Seminarort
Der Seminarort liegt in münchner U-Bahn-Nähe und wird je nach Seminargröße noch mitgeteilt.
Seminarzeiten
23.10.2010 - 24.10.2010
Sa 9.00 - 18.00 Uhr, So 9.00 - 16.00 Uhr
Kosten pro Seminar
180,00 €, ermäßigt 155,00€, -- für VKHD-, SHZ-, DZVhÄ- , ÄKH- Mitglieder und Studenten.
Fortbildungs-Anerkennung
Stiftung Homöopathie-Zertifikat und BKHD:
Für dieses Seminar werden 16 UE Homöopathiefortbildung bestätigt.
BLÄK: Fortbildungspunkte bei der Bayrischen Landesärztekammer wurden beantragt. |